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Katrin Ehrlich

Kunstmalerin


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Katrin Ehrlich

1937 in Hamburg geboren  

1956 Abitur, Walddörfer Gymnasium Hamburg (Musischer Zug) 

1956 – 1957 Kent/England   

1961 – 1964 Wien  

1964 – 1972 London

1972 – 1975 Hamburg

1975 – 1978 Hannover

1979 – 1994 Wiesbaden

ab Juli 1994 Taunusstein

Mein künstlerisches Interesse galt zunächst der Musik, später der Fotografie. Meine Malerei beschränkte sich weitgehend auf Glückwunschkarten, Briefpapier- und Kinderbuch-Illustrationen. In meiner Londoner Zeit habe ich auch schon mal zu Pinsel und Dispersionsfarbe gegriffen und die Wände meiner Wohnung bemalt, wenn das Geld für eine Tapete fehlte.

Eher zufällig durch einen Abendkurs in Wiesbaden bei Marina von Michel kam ich zur Malerei zurück, und nahm noch Privatstunden bei ihr, um perspektivisches Zeichnen zu lernen. 1994 folgte dann ein VHS-Aquarell-Kurs bei Rosemary Unger (Schlangenbad-Georgenborn), bevor diese in den Schuldienst wechselte und den VHS-Unterricht leider einstellte.

Danach dann diverse „Versuche“ bei einer ganzen Reihe von  Lehrern.  Am meisten habe ich sicherlich vom Einzelunterricht bei Bärbel Mühlschlegel (Taunusstein-Hambach)  profitiert.  Von ihr lernte ich diverse Maltechniken – z.B. welche Rolle ein nasser Schwamm beim Aquarell spielen kann, oder wie man mit Schablonen auswaschen und dann wieder hinein malen kann. Aber erst der Besuch der Kurse an der VHS Wiesbaden von Karl Heinz Heimbach brachte den Durchbruch. Er hat mir das „Sehen“ beigebracht. Nebenbei besuchte ich Kurse in Aktzeichnen (Axel Himburg) und Porträtstudien (Jacqueline Weygand), da ich meine, man sollte als Malerin diverse Grundtechniken beherrschen können.

Meine Bilder entstehen immer über einen längeren Zeitraum, nie nach fotografischen Vorlagen. Ich mache häufig Skizzen auf meinen Reisen, auch farbige, aber die eigentlichen Bilder haben höchst selten mit den Vorlagen, welche die Natur mir gibt, etwas zu tun.  Meist arbeite ich an verschiedenen Bildern parallel, stelle sie vor einen großen Spiegel, ergänze und verändere sie. In den letzten Jahren habe ich dann eine eigene Technik mit Seidenpapier und Tapetenleim entwickelt, mische auch Aquarellfarben aus der Tube mit Leim, um sie dann mit z.B. einem Spachtel hin und herschieben zu können. Dazu kommt das Auswaschen mit Schablonen und Überlagern mit Aquarell-Kreiden.

Bilder von mir hängen mittlerweile bereits in British Columbia, Washington, Kopenhagen, London, Paris, Arles, Wien, Singapur, Sri Lanka und – last but not least – im Kreishaus von  Bad Schwalbach.

 


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